Fit für die Transplantation

Fit an der Dialyse bedeutet fit für die Transplantation!

Bei chronischer Nieren­insuffizienz kann eine Nieren­transplantation die Lebens­qualität und das Langzeit­überleben der Patient*innen verbessern. Der Erfolg hängt dabei maßgeblich vom Gesundheits­zustand und der körperlichen Fitness der Patient*innen ab. Eine schlechtere Verfassung führt oftmals zu einem längeren Krankenhaus­aufenthalt nach der Operation und erhöht das Risiko für Organ­versagen oder Tod.1

Grafik von einer großen Niere and er Dialyse
Da der Bedarf an Nieren­spenden besonders hoch ist, kann die Warte­zeit in Deutschland bis zu neun Jahre betragen.2 Vor allem körperlich inaktive Patient*innen haben aufgrund dieser langen Warte­zeit ein höheres Sterbe­risiko oder könnten von der Warte­liste ausgeschlossen werden.1 Ein gutes Fitnesslevel ist daher essenziell für Dialyse, Warte­zeit und Transplantations­erfolg. Daher empfiehlt auch die European Society for Organ Transplantation (ESOT) regel­mäßiges Training, ergänzt durch gezielte Ernährung und psychische Beratung im Vorfeld einer Transplantation.3
Grundsätzlich gilt für alle Patient*innen mit chronischer Nieren­erkrankung: Je früher man im Krankheits­verlauf mit regel­mäßigem Training startet, desto besser ist die körperliche Verfassung und desto größer ist die Erfolgs­aussicht bei einer Transplantation.
Grafik zum Thema Auswirkungen durch regelmäßiges Training

Wie kann ich an der Dialyse fit bleiben?

In Studien wurde bereits mehr­fach gezeigt, dass alle dialyse­pflichten Patient*innen mit chronischer Nieren­erkrankung unabhängig von Alter und Krankheits­schwere von Trainings­einheiten profitieren.9-12 Daher ist die Integration regel­mäßiger Aktivitäten in den Alltag für Sie enorm wichtig. Häufig bestehen jedoch Unsicherheiten, welche Übungen ohne Probleme durch­geführt werden können. Um Ihnen praktische Hilfe­stellungen an die Hand zu geben, haben wir eine Auswahl an Übungen für Sie zusammen­gestellt. Diese können, je nach Ausführung, während der Dialyse­sitzung oder aber zuhause durchgeführt werden. Damit Sie das Beste für die eigene körperliche Leistungs­fähigkeit herausholen, sollte das Sport­programm am besten im Vorfeld mit Ihrem Behandlungsteam (v.a. Nephrolog*innen sowie Physio­therapeut*innen) besprochen werden. Bei einer Peritoneal­dialyse bzw. Heimhämo­dialyse ist man zeitlich unabhängiger und kann das Sport­programm sogar noch besser in den Alltag integrieren. Grundsätzlich sollte bei Peritoneal­dialysepatient*innen jedoch beachtet werden, dass Übungen, die den Bauch­raum belasten können, eher vermieden werden sollten.

Training während der Hämo­dialyse – geht das denn?

Die regelmäßigen Hämodialyse­sitzungen stellen einen enormen Zeit­aufwand dar, insbesondere wenn das nephrologische Zentrum möglicher­weise auch noch einige Kilometer weit weg vom Wohn­ort gelegen ist. Dadurch fällt es vielen Patient*innen schwer, neben ihrer Dialyse­sitzungen an Trainings­programmen teilzunehmen oder ausreichend Bewegung in den Alltag zu integrieren. Weshalb also nicht einfach die Zeit an der Dialyse nutzen? Die Effektivität verschiedenster Trainings­konzepte während der Dialyse­sitzungen konnte bereits vielfach nach­gewiesen werden.13,14 Dabei müssen die Übungen individuell an die Dialyse­behandlung und den Gesundheits­zustand der Patient*innen angepasst werden. So können auch für sehr schwache, pflege­bedürftige oder bett­lägerige Patient*innen strukturierte Trainings­einheiten erstellt werden. Die gezielten Übungen sollen nicht nur die Muskel­kraft und Funktionalität steigern, sondern können auch die Ausdauer­fähigkeit verbessern. Mit speziellen Bett-Fahrradergometern kann beispiels­weise die Zeit an der Dialyse effektiv für das eigene Ausdauer­training und somit lang­fristig zur Steigerung des Herz-Kreislauf-Systems genutzt werden.14 Darüber hinaus ist die Betätigung auch ein guter Zeit­vertreib, der die Dialyse­behandlung kurzweiliger erscheinen lässt. Das Training während der Dialyse hat zudem den Vorteil, dass bei Unsicherheiten geschultes Personal mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Und wenn der innere Schweine­hund an manchen Tagen besonders groß ist, können sie auch bei der benötigten Motivation helfen. Ganzheitliche Informationen zum Training an der Dialyse finden Sie auf den Seiten von ReNi e.V. (https://www.reni-online.de/) sowie unter DiaTT (https://www.diatt.de/).

Wie sollte ein sinnvolles Training aufgebaut sein?

Die nachfolgenden Übungen beruhen auf den Trainings­empfehlungen der Dialyse-Trainings-Therapie (DiaTT) Studie sowie der dazugehörigen Heimtrainings­broschüre, die uns mit freundlicher Genehmigung von ReNi e.V. zur Verfügung gestellt wurde.

Wichtige Hinweise bevor Sie starten

Bevor Sie mit den Übungen starten, sprechen Sie vorab mit Ihren betreuenden Ärzt*innen sowie Physio­therapeut*innen, um sicher­zustellen, dass diese für Ihren Gesundheits­zustand geeignet sind. Für die korrekte Ausführung empfehlen wir, dass Sie sich zunächst die Kurz­videos zu den jeweiligen Übungen anschauen, bzw. sich die Übungen seitens der Physio­therapie zeigen lassen. Beachten Sie bitte, dass Sie alle Übungen der Arme nur mit dem Arm ohne Shunt ausführen, es sei denn Ihr Behandlungsteam hat das Training mit Shunt explizit für Sie erlaubt. Nachfolgend finden Sie Übungen für alle Schwierigkeits­level. Bitte entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrer physio­therapeutischen Kraft, welches Level für Sie am besten geeignet ist. Benötigte Hilfs­mittel sind: eine Gymnasti­kmatte (oder ihr Bett, Sofa, etc.), ein Theraband (in gelb oder beige), sowie ein Kissen.

Praktische Tipps und Trainings­empfehlungen

Starten Sie langsam – eine Steigerung der Wiederholungen ist immer möglich, sobald Sie sich bereit dafür fühlen!
  • Die Übungen sollten ruhig und gleichmäßig durchgeführt werden. Ruckartige Bewegungen sind zu vermeiden.
  • Während als auch nach der Durch­führung sollten keine Schmerzen, Muskel­kater o.ä. auftreten.
  • Atmen Sie bei der Übungs­ausführung gleich­mäßig und halten Sie den Atem nicht an.
  • Zwischen den Übungen sollten leichte Lockerungs­bewegungen (wie etwas das Aus­schütteln der Beine oder Arme) statt­finden.
  • Um Ihren Fort­schritt zu beobachten, notieren Sie die Anzahl der Wiederholungen pro Übung.
  • Starten Sie zunächst mit zwei Trainings­einheiten pro Woche, diese können Sie dann je nach Fort­schritt auch auf 3-4 pro Woche steigern. Setzen Sie sich dennoch nicht unter Druck – jedes Training ist wertvoll!
  • Führen Sie jede Übung in 2 Sätzen mit 2 Minuten Pause dazwischen durch.
  • Besprechen Sie die individuelle Wiederholungs­zahl der Übungen mit Ihrem*Ihrer behandelnden Physio­therapeuten oder -therapeutin. Haben Sie keine Angst – Sie können mit wenigen Wiederholungen starten und sich mit der Zeit steigern.

Durchführung im Liegen:
Legen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf eine flache Unterlage, wie z.B. eine Gymnastikmatte, Ihr Bett oder Ihr Sofa. Ihre Arme liegen seitlich ausgestreckt am Körper. Beugen Sie das rechte Knie und ziehen Sie Ihren rechten Fuß so weit an Ihr Gesäß heran, wie es Ihnen möglich ist. Dann strecken Sie das Bein wieder aus und legen es ab. Führen Sie dasselbe mit Ihrem linken Bein durch. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

(Abduktoren sind Muskeln, die die Abduktion (Wegführung) von der Körpermitte weg steuern)

Durchführung im Liegen:
Knoten Sie Ihr Theraband an beiden Enden zusammen. Legen Sie sich auf Ihre Gymnastikmatte oder alternativ auf ihr Bett oder Sofa. Stellen Sie dann Ihre Beine auf und winkeln Sie Ihre Knie an. Legen Sie das Theraband um Ihre Knie. Drücken Sie nun gegen den Druck des Therabands Ihre Knie nach außen. Führen Sie die Knie dann wieder zusammen. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

(Adduktoren sind Muskeln, die die Adduktion (Hinführung) zur Körpermitte steuern)

Durchführung im Liegen:
Legen Sie sich auf Ihre Gymnastikmatte, oder alternativ auf ihr Bett oder ihr Sofa. Stellen Sie Ihre Beine auf und winkeln Sie Ihre Knie an. Legen Sie sich ein Kissen zwischen die Knie und drücken Sie das Kissen mit Ihren Knien zusammen. Dann lösen Sie den Druck so weit, dass das Kissen nicht herunterfällt. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Liegen:
Legen Sie sich auf Ihre Gymnastikmatte, oder alternativ auf Ihr Bett oder Ihr Sofa. Stellen Sie Ihre Beine auf und winkeln Sie Ihre Knie an. Versuchen Sie nun Ihr Becken langsam anzuheben, bis sich der Rumpf in einer geraden Linie mit Ihren Oberschenkeln befindet. Legen Sie dann den Rumpf langsam wirbelkörperweise wieder ab. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Setzen Sie sich aufrecht auf das vordere Drittel eines Stuhls. Lehnen Sie sich leicht nach hinten. Führen Sie nun Ihren Oberkörper wieder nach vorne bis Sie wieder aufrecht sitzen. Führen Sie dann Ihren Oberkörper erneut langsam in Richtung Rückenlehne. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Nehmen Sie eine gefüllte 1 L Wasserflasche aus Plastik in die rechte Hand des Arms ohne Shunt und halten Sie diese gut fest (sollte die Flasche zu schwer sein, können sie auch mit 500 mL Füllung starten). Führen Sie die Flasche nun durch Anwinkeln des Arms in Richtung Ihrer Schulter und lassen Sie den Arm danach wieder sinken. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung auch mit diesem Arm durch.

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Durchführung im Stehen:
Stellen Sie sich hinter einen Stuhl, und halten Sie sich zur Stabilisierung an der Lehne des Stuhls fest. Ihre Füße sollten dabei ca. schulterbreit voneinander entfernt stehen. Gehen Sie nun in eine leichte Kniebeuge und richten sich danach wieder gerade auf. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Stehen:
Stellen Sie sich hinter einen Stuhl und halten Sie sich mit beiden Händen an der Rückenlehne fest. Ziehen Sie nun die Ferse eines Beins in Richtung Ihres Gesäßes, senken Sie anschließend den Fuß langsam wieder auf den Boden. Dann wiederholen Sie diese Schritte mit dem anderen Bein. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und legen Sie das Theraband um Ihre leicht geöffneten Knie. Knoten Sie Ihr Theraband an beiden Enden zusammen, so dass es locker um Ihre Knie liegt. Dann drücken Sie die Knie nach außen, bis Sie einen Widerstand durch das Band spüren. Führen Sie die Knie dann langsam wieder zusammen. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Legen Sie sich ein Kissen zwischen die Knie und drücken Sie das Kissen mit Ihren Knien zusammen. Dann lösen Sie den Druck so weit, dass das Kissen nicht herunterfällt. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Setzen Sie sich auf das vordere Drittel eines Stuhls. Beugen Sie Ihren Oberkörper mit geradem Rücken nach vorne. Führen Sie den Arm ohne Shunt langsam nach oben und anschließend langsam wieder nach unten. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung auch mit diesem Arm durch. Wiederholen Sie dies immer (wechselseitig, wenn ok) je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Sitzen:
Setzen Sie sich mit geschlossenen Beinen auf das vordere Drittel eines Stuhls. Halten Sie sich an der Sitzfläche oder wenn vorhanden, an den Armlehnen fest. Ziehen Sie nun mit geschlossenen Knien beide Beine nach oben zu sich heran und verlagern Sie den Oberkörper dabei leicht nach hinten, ohne die Sitzfläche oder die Armlehnen loszulassen. Lassen Sie die Beine wieder bis auf den Boden herabsinken. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Stehen oder Sitzen:
Nehmen Sie eine mit 1L Wasser gefüllte Plastikflasche in die Hand des Arms ohne Shunt und halten Sie diese gut fest. Führen Sie die Flasche nun durch anwinkeln des Arms in Richtung Ihrer Schulter und strecken Sie den Arm danach wieder aus. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung auch mit diesem Arm durch.

Durchführung im Stehen:
Stellen Sie sich aufrecht hin. Nehmen Sie eine mit 1L Wasser gefüllte Plastikflasche in die Hand Ihres Arms ohne Shunt. Halten Sie die Flasche auf Höhe Ihrer Schulter. Führen Sie die Flasche nun geradeaus nach oben über Ihren Kopf hinaus. Dann führen Sie die Flasche wieder nach unten auf Höhe Ihrer Schulter. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung auch mit diesem Arm durch.

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Durchführung im Stehen/Sitzen:
Setzen Sie sich auf einen Stuhl und kreuzen Sie Ihre Arme vor der Brust. Stehen Sie vom Stuhl auf, ohne die Arme zur Hilfe zu nehmen. Strecken Sie Ihre Beine so, dass Sie aufrecht stehen. Setzen Sie sich wieder hin. Auch beim Hinsetzen halten Sie die Arme vor der Brust gekreuzt. Wiederholen Sie die Übung je nach angemessener Wiederholungszahl.

Durchführung im Stehen: Stellen Sie sich hinter einen Stuhl oder an eine Wand. Halten Sie sich mit beiden Händen fest. Führen Sie nun ein Bein gestreckt nach hinten – oben und dann langsam wieder zurück. Wiederholen Sie dies auch mit dem anderen Bein.

Zur Erschwerung können Sie diese Übung optional auch mit Hilfe eines Therabands ausführen:

Durchführung im Stehen:
Für diese Übung benötigen Sie das Theraband. Stellen Sie sich aufrecht hin. Zur Sicherheit können Sie sich an der Rückenlehne eines Stuhls oder einer Wand abstützen. Legen Sie das Theraband um ihre Knie und knoten die beiden Enden zusammen. Führen Sie nun ein Bein gestreckt, seitlich nach oben. Führen Sie es danach langsam wieder zurück. Wiederholen Sie dies. Wechseln Sie nach ihrer individuellen Wiederholungszahl das Bein.

Durchführung im Sitzen:
Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Legen Sie sich ein Kissen zwischen die Knie. Drücken Sie das Kissen mit Ihren Knien zusammen. Lösen Sie den Druck so weit, dass das Kissen nicht herunterfällt. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Liegen:
Legen Sie sich in Ihr Bett, auf Ihr Sofa oder auf einen weichen Boden. Winkeln Sie Ihre Beine an und drücken Sie die Fersen in den Boden. Versuchen Sie nun Ihr Becken langsam anzuheben, bis sich der Rumpf in einer gerade Linie befindet. Legen Sie dann den Rumpf langsam wirbelkörperweise wieder ab. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Durchführung im Liegen:
Sie können diese Übung im Bett, auf dem Sofa oder auf dem Boden durchführen. Stellen Sie Ihre Füße auf. Führen Sie nun Ihren Oberkörper langsam mit gestrecktem Rücken nach oben – vorne in Richtung Knie. Bewegen Sie den Oberkörper dann wieder langsam auf den Boden. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Für diese Übung benötigen Sie Ihr Theraband. Stellen Sie einen Fuß auf die Mitte des Therabands und nehmen Sie beiden Enden in die Hand des Arms ohne Shunt. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung mit beiden Armen durch. Halten Sie den Arm zunächst gestreckt. Winkeln Sie nun den Arm im Ellbogengelenk an und ziehen sie das Theraband nach oben. Bringen Sie den Arm langsam wieder in die gestreckte Haltung. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Für diese Übung benötigen Sie Ihr Theraband. Stellen Sie sich mit beiden Beinen auf die Mitte des Therabands und nehmen Sie ein Ende in die Hand des Arms ohne Shunt. Sofern Sie von Ihrem Behandlungsteam die Freigabe für ein Training mit dem Shuntarm haben, führen Sie die Übung mit beiden Armen durch. Ziehen sie nun das Theraband etwa bis auf Höhe der Schultern. Strecken Sie Ihre Arme nach oben geradeaus über Kopfhöhe gegen den Druck des Therabandes. Danach senken Sie die Arme langsam wieder bis auf Schulterhöhe. Wiederholen Sie diese Schritte je nach Ihrer persönlichen Wiederholungszahl.

Wir empfehlen Ihnen, sich insgesamt mindestens 150 Minuten pro Woche zu bewegen. Passen Sie die Intensität der Bewegung dabei so an, dass diese anhaltend für mindestens 10 Minuten durchführbar ist. Dies können Sie über die Woche verteilt tun – so, wie es für Sie am besten passt. Beispielsweise können Sie können also auch dreimal für jeweils 10 Minuten an einem Tag trainieren. Am Ende jeder Übung sollten Sie sich etwas angestrengt fühlen und leicht außer Atem kommen.

Übungsbeschreibung:
Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder an die Bettkante und halten Sie sich gut fest. Heben Sie nun immer im Wechsel ein Bein an, als würden Sie im Sitz „marschieren“ oder „laufen“.  Passen Sie Ihr Tempo so an, dass Sie diese Bewegung mindestens 10 Minuten durchhalten. Sie können sich etwas Weiches (ein Kissen, ein Handtuch) unter Ihre Füße legen, um die Bewegung zu erschweren. Nutzen Sie gerne auch Heimtrainingsgeräte, die Sie bereits zuhause haben – aber besprechen Sie die Nutzung dieser Geräte vorher mit Ihrem*Ihrer Physiotherapeut*in!

Wir empfehlen Ihnen, sich insgesamt mindestens 150 Minuten pro Woche zu bewegen. Passen Sie die Intensität der Bewegung dabei so an, dass diese anhaltend für mindestens 15 Minuten durchführbar ist. Dies können Sie über die Woche verteilt tun – so, wie es für Sie am besten passt. Beispielsweise können Sie können also auch zweimal für jeweils 15 Minuten trainieren an einem Tag trainieren. Am Ende jeder Übung sollten Sie sich etwas angestrengt fühlen und leicht außer Atem kommen.

Übungsvorschläge:
Gehen Sie auf der Stelle spazieren oder bewegen Sie sich durch Ihre Wohnung oder gehen Sie draußen spazieren, wenn es für Sie passt. Sie können zwischendurch das Tempo leicht erhöhen. Gehen dabei Sie nur so schnell, dass Sie sich dabei mit jemandem unterhalten können. Fahren Sie mit dem Fahrrad. Nutzen Sie Heimtrainingsgeräte wie beispielsweise ein Laufband, ein Fahrradergometer oder einen Stepper. Besprechen Sie die Nutzung dieser Geräte vorher mit Ihrem*Ihrer Physiotherapeut*in.

Wir empfehlen Ihnen, sich insgesamt mindestens 150 Minuten pro Woche zu bewegen. Passen Sie die Intensität der Bewegung dabei so an, dass diese anhaltend für mindestens 30 Minuten durchführbar ist. Dies können Sie über die Woche verteilt tun – so, wie es für Sie am besten passt. Am Ende jeder Übung sollten Sie sich etwas angestrengt fühlen und leicht außer Atem kommen.

Übungsanregungen:
Gehen Sie draußen zügig spazieren, so dass Sie leicht außer Atem kommen. Sie sollten sich dabei mit jemandem unterhalten können. Sollten Sie bereits Nordic Walking gemacht haben, nutzen Sie Ihre Stöcke für mehr Sicherheit! Nutzen Sie Ihr Fahrrad für eine mindestens 30-minütige Fahrradtour! Auch dies zählt als Ausdauertraining. Nutzen Sie Heimtrainingsgeräte wie beispielsweise ein Laufband, ein Fahrradergometer oder einen Stepper. Besprechen Sie die Nutzung dieser Geräte vorher mit Ihrem*Ihrer Physiotherapeut*in.